ICE Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar
Der ICE bricht mit Tempo 300 über Lampertheim herein. Die Metropolregion setzt ihre Interessen durch und opfert dafür den Lampertheimer Wald. Noch hat sich kein Widerstand innerhalb der Lampertheimer Bevölkerung gebildet.
Aussagen der FWG 2003:
Nun ist es soweit!
Der Bypass ist nach realistischer
Einschätzung tot!
Ergebnisse der Raumordnungsverfahren der RP
Darmstadt für den hessischen Abschnitt und RP Karlsruhe für den baden-württembergischen
Abschnitt:
Der Bypass ist raumunverträglich.
Die Haushaltsmittel im Bundeshaushalt stehen nur unter der Voraussetzung zur
Verfügung, wenn Mannheim angebunden wird. Dem Haushaltsauschuss gehört MdB
Lothar Mark an. Lothar Mark ist auch für die Zurücknahme der Bundesbahn-Aufträge
für die Planung von Brückenbauwerken für den Bypass verantwortlich.
Der Verband Region-Rhein-Neckar hat zur Lösung der Trassenführung der
Neubaustrecke das ICE-Forum Rhein-Neckar gegründet. Aktuelle Beschlusslage:
Völlige Übereinstimmung in der Region, dass Mannheim angebunden werden muss
und die Trasse im Korridor zwischen der Variante A (östliche Grenze) und
Variante C (westliche Grenze) liegen muss. Bürgermeister Maier ist Mitglied im
ICE-Forum und stimmte zu, allerdings unter der Bedingung, dass die Trasse in
einem sogenannten bergmännischen Tunnel ausgeführt wird.
Die Variante A ist auch tot!
Zielkonflikt zwischen einerseits Bündelung der Verkehrswege und andererseits
dem Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die beiden "rechten Winkel"
am Viernheimer Dreieck widersprechen einer Hochgeschwindigkeitsstrecke. Von
daher wird ein direkter Weg gesucht.
Die Variante C kommt!
Die Belastung / Auswirkungen für Lampertheim
muss möglichst gering gehalten werden. Wir müssen Bürgermeister Maier in
seiner Haltung unterstützen, dass die Trasse in
einem bergmännischen Tunnel an Neuschloß vorbeigeführt wird. Nach Auffassung
der zuständigen Behörden ist für Variante C kein neues Raumordnungsverfahren
notwendig. Die Regionalversammlung Südhessen muss lediglich dazu gehört
werden. Plan zu Variante C
Realistische Einschätzung der FWG Lampertheim:
Der Bypass ist tot. Die Variante C kommt. Für die Einleitung und Durchführung
des Planfeststellungsverfahrens ist das Bundesbahnverwaltungsamt zuständig.
Bisher wurden noch keine
Unterlagen zum Trassenverlauf eingereicht. Für die FWG steht fest, dass
Bahnchef Mehdorn seinen Traum vom Bypass wohl ausgeträumt hat. Der
Haushaltsausschuss und der Verkehrsausschuss des Bundestages mit den MdB
Christiane Lambrecht und Lothar Mark und die politisch geschlossene Haltung
unserer Region haben Mehdorn durch geschickte Züge schachmatt gesetzt.
Handlungsbedarf aus Sicht der FWG:
Kräfte mobilisieren. Kampf um Verlegung der Trasse in einem bergmännischen
Tunnel führen.
| Sachstand ICE Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar | |
| 24.03. - 25.04.2003 | Raumordnungsverfahren (ROV), Offenlegung |
| 28.06.2003 StVV |
ROV und Entscheidung über die Zulassung einer
Abweichung vom Regionalplan Südhessen 2000 für die DB-Neubaustrecke;
hier: Stellungnahme der Stadt Lampertheim CDU, SPD, FDP und Grüne/B90 stimmen Stellungnahme, die Variante A bevorzugt, zu. FWG lehnt Stellungnahme ab und plädiert für Variante B. |
| 09.09. - 11.09.2003 | Erörterungstermin in Wixhausen |
| 31.01.2004 |
ROV, ergänzende Beteiligung aufgrund
Nachmeldung von Gebieten nach FFH-Richtlinie (Fauna, Flora, Habitat) und
EU-Vogelschutzrichtlinie; hier: Stellungnahme der Stadt Lampertheim Die FWG lehnt auch die ergänzende Stellungnahme ab und plädiert weiter für Variante B. |
| 05.05.2004 | Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages: Die Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen haben sich auf einen Änderungsantrag geeinigt. Danach wird bei der geplanten Neubaustrecke „Rhein-Mai/Rhein-Neckar" der so genannte Bypass definitiv ausgeschlossen. |
| 18.05.2004 | Das Regierungspräsidium Karlsruhe legt Raumordnungsbeschluss (Gültigkeit 5 Jahre, bei großen Vorhaben 8 Jahre) vor. Darin wird die ICE-Umfahrung des Mannheimer Hauptbahnhofs überraschend eindeutig abgelehnt. Der Raumordnungsbeschluss sieht aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht keine Möglichkeit, den Bypass zu bauen. Er sei nicht raumverträglich. Das Regierungspräsidium empfiehlt der Bahn, die bisher nicht verfolgte Variante C vertieft zu prüfen. |
| 30.06.2004 | Regierungspräsidium Darmstadt legt Raumordnungsbeschluss vor. RP: Zwei Varianten über Darmstädter Hauptbahnhof sind raumverträglich |
| 16.07.2004 | Die Regionalversammlung Südhessen befasst sich mit der noch ausstehenden Abweichungsentscheidung vom Regionalplan Südhessen 2000. Das Regierungspräsidium hat dem Gremium die landesplanerische Beurteilung mit der Bitte um Entscheidung zugeleitet. |
| Januar 2008 | Auseinandersetzung zwischen Landrat Wilkes und Oberbürgermeister Kurz zur Trassenführung durch den Lampertheimer- und Lorscher Wald. |
| Wie geht es weiter? | Für die Einleitung und Durchführung des Planfeststellungsverfahrens ist das Bundesbahnverwaltungsamt zuständig. Bisher wurden noch keine Unterlagen zum Trassenverlauf eingereicht. |
| 30.06.2004 Regierungspräsidium Darmstadt erklärt alle Bypass-Varianten für raumunverträglich |
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| Auszüge aus Bericht des SM vom 01.07.2004 | Auf Hessischer Seite wurden 5 Varianten Untersucht. Zwei führen durch den Darmstädter Hauptbahnhof. Variante III führt links an Pfungstadt vorbei und parallel zur A67. Variante IV führt rechts an Pfungstadt vorbei und parallel zur A5 bis Heppenheim. Zwischen Hemsbach und Hüttenfeld knickt diese Trasse dann nach links ab, durchschneidet den Viernheimer Panzerwald, führt entlang der A6 Richtung Mannheim. Variante IV ist Favorit des RP. |
| Meinung FWG | Jetzt werden auch die Hüttenfelder aktiv. |
| Pressemitteilung vom 30.06.2004 | Regierungspräsidium
Darmstadt,
Landesplanerische Beurteilung der ICE-Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar abgeschlossen RP: Zwei Varianten über Darmstädter Hauptbahnhof sind raumverträglich Darmstadt (rp) - Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die landesplanerische Beurteilung des hessischen Abschnitts der geplanten ICE-Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar fertig gestellt. Wie Regierungspräsident Gerold Dieke heute erklärte, hat seine Behörde in dem Verfahren zwei Streckenvarianten mit direkter Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes als raumverträglich eingestuft. Für den hessischen Abschnitt zwischen Frankfurt und der Landesgrenze bei Viernheim, so Dieke weiter, seien von der Bahn AG insgesamt fünf Streckenvarianten eingebracht worden. Im Raum Viernheim sollen die Varianten mit den Fortführungsvarianten A (ausschließlich über den Hauptbahnhof Mannheim) oder mit der Streckenvariante B (zusätzlicher Bau eines Bypasses an Mannheim vorbei) fortgeführt werden. Die B-Varianten schieden wegen unnötiger und vermeidbarer Umwelteingriffe sowohl auf hessischem als auch auf baden-württembergischen Gebiet und im Zuge der vorgenommenen engen Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dessen raumordnerische Entscheidung zugunsten der Variante A erging, aus. Am Raumordnungsverfahren hatten sich 140 Planungsträger und über 4000 Privatpersonen beteiligt. Dabei wurden der grundsätzliche Bedarf und die positiven Auswirkungen der geplanten ICE-Neubaustrecke nur von einigen wenigen Verfahrensbeteiligten in Frage gestellt. Die vorgetragenen Anregungen und Bedenken konnten weitgehend durch Planungshinweise und Maßgaben für das nachfolgende Planfeststellungsverfahren berücksichtigt werden. Die von der Bahn AG als Vorzugsvariante I bezeichnete Vorbeifahrt an Darmstadt und die Variante II mit Halt an einem neuen Bahnhof Darmstadt-West mussten unter raumstrukturellen Gesichtspunkten als unvereinbar mit der Landesplanung angesehen werden. Die Durchfahrung der Region Starkenburg ohne Einbindung des Hauptbahnhofes Darmstadt würde der landesplanerisch angestrebten Stärkung der Wirtschaftskraft Südhessens zuwiderlaufen und zu erheblichen Standortnachteilen der Region führen. Mit dem Bau dieser Varianten wären erhebliche Umweltbelastungen des Verdichtungsraumes verbunden, ohne erkennbaren Nutzen für die Region. Eine weitere Variante V hätte zwar zusätzlich zur Vorbeifahrt an Darmstadt auch eine Einschleifung des Hauptbahnhofes in die Hochgeschwindigkeitsstrecke vorgesehen, sie würde aber unverhältnismäßig hohe naturräumliche Belastungen und auch erheblich höhere Baukosten verursachen. Die Eingriffe würden über das unbedingt erforderliche Maß hinausgehen und widersprächen somit den Grundsätzen der Raumordnung. Als raumverträglich konnten damit nur noch die Varianten III A und IV A angesehen werden. Beide sind südlich der Stadt Darmstadt eng mit den vorhandenen Autobahnen A 5 und A 67 gebündelt. Während die Variante III A mehrere Großwasserwerke und erhebliche Waldflächen durchfährt, sind die Umweltfolgen der Variante IV A eher auf dem Gebiet der Lärmbeeinträchtigung und der Landwirtschaft zu sehen. In der Gesamtabwägung aller Raumordnungsfaktoren wurde die Variante IV A etwas günstiger als III A bewertet. Innerhalb des Raumordnungsverfahrens wurde auch die Verträglichkeit des Projekts mit FFH (Fauna-Flora-Habitat)-Gebieten und Vogelschutzgebieten als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 überprüft. Danach konnten die beiden verbliebenen Varianten nach gegenwärtigem Planungs- und Kenntnisstand insgesamt als zulassungsfähig eingestuft werden. Allerdings bedarf es für das folgende Planfeststellungsverfahren zur abschließenden Beurteilung der FFH-Verträglichkeit noch einer weiteren bzw. vertieften Betrachtung. Zum Ausgleich der zu erwartenden erheblichen Umwelteingriffe wurde in Zusammenarbeit mit dem Antragsteller ein umfangreicher Kompensationspool entwickelt. Möglich sind danach Ersatzaufforstungen, Biotopverbundmaßnahmen, Entwicklung und Extensivierung von Grünland, Anlage von Trockenrasen, Gewässerrenaturierung und anderes mehr. Der Kompensationspool weist ein Mehrfaches des Flächenbedarfs auf. Abschließend stellt Regierungspräsident Dieke fest, dass die beiden möglichen Trassen einer Neubaustrecke der südhessischen Wirtschaft dienen und gleichzeitig dem Unternehmensziel der DB-AG vollständig Rechnung tragen. Durch den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim werde der Engpass in einem der wichtigsten europäischen Verkehrskorridore zwischen Frankfurt und Mannheim beseitigt. Der südhessische Raum erhalte Anschluss an den Hochgeschwindigkeitsverkehr und die freiwerdenden Kapazitäten auf der Riedbahn und der Main-Neckar-Bahn können verstärkt zur Verbesserung des ÖPNV herangezogen werden. Dieke geht davon aus, dass die Strecke trotz der bekannten angespannten Haushaltslage des Bundes zeitnah von der DB-AG realisiert wird; Eisenbahnexperten bestätigen immer wieder, dass dieser Lückenschluss oberste Priorität für zukünftige Neubaumaßnahmen der DB-AG hat. Die Regionalversammlung Südhessen befasst sich in ihrer Sitzung am Freitag, den 16. Juli 2004 mit der noch ausstehenden Abweichungsentscheidung vom Regionalplan Südhessen 2000. Das Regierungspräsidium hat dem Gremium die landesplanerische Beurteilung mit der Bitte um Entscheidung zugeleitet. |
| 05.06.2004 Gespräch mit der Bürgerinitiative "Mensch vor Verkehr" in Lorsch/Einhausen |
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| Fazit aus Sicht der FWG | Lampertheim
braucht eine überparteiliche Bürgerinitiative, die die weitern Aktionen
der Bahn AG verfolgt und die Lampertheimer Interessen vertritt. Die
Erfahrungen der Bürgerinitiative in Lorsch/Einhausen (www.mensch-vor-verkehr.de)
zeigen, dass die Entscheidungsträger sehr viel vorsichtiger zu Werke
gehen, wenn Bürgerinitiativen mit großem Zuspruch aus der Bevölkerung
existieren. Hauptziel: Argumente gegen die Variante C sammeln, auch Unterschriften. Selbst wenn die Neubaustrecke entlang der A67 gebaut wird, sind Lampertheimer Interhessen betroffen. Hüttenfeld liegt in Reich- und "Hörweite". Hier müssen Forderungen nach Schallschutz auf den Tisch. Infos zum Gespräch. |
| 25.05.2004 ICE-Neubaustrecke: „Wer A sagt bekommt C“ |
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| Pressemitteilung der FWG Lampertheim |
Das
Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt die Befürchtungen der FWG
Lampertheim. Seit Jahren sehen die Freien Wähler Ungemach auf Lampertheim
und insbesondere auf Neuschloß zukommen. Der Raumordnungsbeschluss lehnt
den Bypass ab und empfiehlt Variante C über Neuschloß. FWG für Gründung
einer Bürgerinitiative gegen Variante C. Gleichwohl ist der FWG Lampertheim klar, dass die Bahn AG über kurz oder lang einlenken wird. Schon allein aus finanziellen Gründen. Die Bahn AG wird die Variante über Neuschloß prüfen und realisieren. Den Bypass selbst kann die Bahn AG jederzeit nachbauen. Ulrich Guldner: „Ich ärgere mich ganz besonders über die Kurzsichtigkeit der Lampertheimer Parteien. Als es um die Stellungnahme der Stadt Lampertheim zum Raumordnungsverfahren ging, wurden wir mit unseren Befürchtungen nur müde belächelt. Alle haben sie Variante A (alle Züge über den Mannheimer Hauptbahnhof) gefordert, nun bekommen sie die Variante C.“ |
| 08.05.2004 Bypass auf Bundesebene endgültig vom Tisch |
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| Presseerklärung Christine Lambrecht (SPD) | Berlin/Darmstadt/Südhessen
(mb). Die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD)
begrüßt den in Berlin erreichten Durchbruch in der Diskussion um den
Verlauf der geplanten ICE-Trasse zwischen Mannheim und Frankfurt unter
Einbeziehung der Hauptbahnhöfe Mannheim und Darmstadt. „Diese
Entscheidung ist ein großer Erfolg für die Region und die Menschen, die
hier leben und arbeiten, schreibt Frau Lambrecht. In gleichlautender
Pressemitteilung verkündet auch ihr Darmstädter Parteifreund Walter
Hoffmann "gute Nachrichten für die Region". Vor den Ausschussberatungen des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages zum Bundesschienenwegeausbaugesetz, das am 5. Mai (Mittwoch verabschiedet werden soll, haben sich die Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen auf einen Änderungsantrag geeinigt. Danach wird bei der geplanten Neubaustrecke „Rhein-Mai/Rhein-Neckar" der so genannte Bypass definitiv ausgeschlossen. Im Gesetz wird es nun bezüglich der Strecke heißen, dass die Einbindung des Schienenpersonenfernverkehrs ausschließlich über den Hauptbahnhof Mannheim laufen wird. Damit ist der Bypass auch auf Bundesebene endgültig vom Tisch, schreibt Frau Lambrecht. Bundesminister Stolpe habe diese Entscheidung bereits bei einem Gespräch mit einer Viernheimer Besuchergruppe und ihr erklärt, heißt es in einer von der Bundestagsabgeordneten Lambrecht herausgegebenen Presseerklärung. Und auch für Darmstadt hat sich nach Angaben von Frau Lambrecht Entscheidendes getan. Die Formulierung im Änderungsantrag zum Bundesschienenwegeausbaugesetz lautet: „Eine Einbindung des Schienenpersonenfernverkehrs in der Region Starkenburg ist über den Hauptbahnhof Darmstadt sicher zu stellen. Somit werde neben Mannheim nun auch Darmstadt durch einen Änderungsantrag in die Fußnote aufgenommen. Dem parallel laufenden Antrag der Opposition erteilt Lambrecht eine klare Absage. Unverbindlich, ungenau und wachsweich seien die Formulierungen der CDU. Zugleich lobt Frau Lambrecht sich und die rot-grüne Koalition in Berlin. "Rot-Grün hat in Berlin den Weg geebnet, damit Darmstadt und die Region sich im Gesetz wieder finden". Wenn die Neubaustrecke kommt, seien Darmstadt und die Region Starkenburg dabei. Nun kann die Planung in Kooperation mit der Bahn und den Beteiligten im Land und in der Region weitergehen, um die beste Lösung zu erreichen, verbreitet die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Zuversicht. Die offenbar nicht durchsetzbare Bypass-Variante der DB AG sieht eine Umfahrung von Mannheim mit einer Streckenführung parallel zur A67/A6 vor. Bürger und Politiker der Rhein-Neckar-Region hingegen streiten vehement für eine Anbindung Mannheims an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn (Variante A). Besonders das Erholungs- und Sportgebiet Viernheim-West wäre von der Trassenführung nach der Variante B betroffen gewesen. Neben den Eingriffen in die Natur haben vor allem die ansässigen Vereine und Schrebergärtner eine Beeinträchtigung ihrer Arbeit gefürchtet. „Es ist gut, dass es gelungen ist, die Interessen der Region und der Viernheimerinnen und Viernheimer durchzusetzen. Der Einsatz hat sich gelohnt, meint die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete. Mannheim müsse auf jeden Fall als Verkehrsknotenpunkt an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn angebunden bleiben, betonte Lambrecht. "Mannheim hat für die Wirtschaft im Kreis Bergstraße eine große Bedeutung. Eine Umfahrung des fünft größten Wirtschaftsstandortes in Deutschland hätte für die gesamte Region eindeutig negative Folgen gehabt", schließt die Pressemitteilung der SPD-Abgeordnete |
| FWG | Die von den Abgeordneten erreichten Änderungen des Bundesschienenwegeausbaugesetzes bedeuten, dass die Bypass-Variante nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens werden kann. Ein anders lautendes Ergebnis des ROV würde hier keine Rolle spielen. |
| 28.03.2004 ICE-Neubaustrecke in Gefahr? Nein, Neuschloß ist in Gefahr! |
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| Finanznöte der Bahn AG | Die
Bahn AG erhält weniger Finanzmittel aus Berlin, was zu drastische
Kürzungen bei den Schienenprojekten führt. Es wird schon berichtet, dass
der Bypass fällt oder die ganze Neubaustrecke auf der Strecke
bleibt. Noch sind alles Spekulationen. Die Wichtigkeit des Bypasses für die Bahn AG zeigt sich schon allein daran, dass Bahnchef Mehdorn trotz Mehrkosten in Höhe von 500 Mio. Euro nach wie vor zu seinem Projekt steht. In der Tat ist es unsinnig, täglich Dutzende volle Züge ohne Halt durch Mannheim zu schleusen. Diese Züge sind auf dem Bypass besser aufgehoben. Das letzte Wort ist zum Glück noch nicht gesprochen. |
| Hoffnung der FWG | Die FWG Lampertheim baut weiter auf die Bahn AG, die noch immer am Bypass festhält. Für die FWG ist klar: Je mehr gespart werden muss, je näher rückt der ICE-Trasse an Neuschloß heran. Ulrich Guldner: "Die Bahn AG plant weiter mit Hochdruck am Bypass - und das ist auch gut so!" |
| 07.02.2004 ICE-Neubaustrecke wieder ein Schritt näher an Neuschloß gerückt |
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| Bundesverkehrsausschuss | Alle Fraktionen im Bundesverkehrsausschuss wollen die Umfahrung Mannheims verhindern. Der Verkehrsausschuss folgt damit dem Bundesrat, der auf Initiative des Baden-Württembergischen Verkehrsministers Müller beschlossen hatte, die Neubaustrecke sei ausschließlich über den Mannheimer Hbf zu führen. Der Verkehrsausschuss müsste nun dem Bundesverkehrswegeplan einen entsprechenden Passus zufügen, bevor der Gesetzesentwurf im Sommer zur Verabschiedung in den Bundestag kommt. Folgen Ausschuss bzw. Bundestag dem Bundesratsbeschluss nicht, wird der Vermittlungsausschuss angerufen. |
| Hoffnung der FWG | Die FWG Lampertheim geht davon aus, dass der Bundestag keinen Einfluss auf die beabsichtigte Linienführung der Deutsche Bahn nehmen kann und dies den Behörden im Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren überlassen muss. |
| Variante A | |
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| Variante B | |
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| Variante C | |
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Größte
anzunehmende Katastrophe für Neuschloß und ganz Lampertheim.
Wird die Deutsche Bahn AG zur Variante A gezwungen, wird sie versuchen, die enge Kurve am Viernheimer Dreieck zu entschärfen, indem sie "Trassenverbesserungen" plant. Die optimale Trassenverbesserung für die Bahn AG heißt Variante C. Über Trasse C kann die Bahn AG mit maximaler Geschwindigkeit bis nach Mannheim fahren. |
| Plan zu Variante C | |
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01.07.2004 |
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